CDU Stadtverband Bad Gandersheim
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Wie geht es mit Schwan Albert weiter?

Hier die Anfrage im Original

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kielhorn,

namens meiner Fraktion beantrage ich die Aufnahme eines Tagesordnungspunktes „Wie geht es mit Schwan Albert weiter“ auf der Tagesordnung des nächsten zuständigen Fachausschusses.

Wir bitten Sie darum, im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes über die aktuelle Situation mit Albert sowie das Gutachten zum Tod von Victoria zu berichten und die Schwanenbeauftragte als Sachverständige ebenfalls zu diesem TOP zu laden.

Insbesondere bitten wir darum das weitere Vorgehen für eine Neuansiedlung eines weiblichen Schwanes und Verpaarung mit Albert zu erläutern und auch hierzu einen Überblick über den Planungsstand innerhalb der Verwaltung zu geben.

Wir bitten Sie dahingehend, auch die Schwanenbeauftragte als Sachverständige zu diesem TOP zu laden. Darüber hinaus regen wir an zu prüfen, in welchem Rahmen es für die Stadt möglich ist, durch die Akquise privater Spenden die Kosten für die Anschaffung/ den Unterhalt der Schwäne zu übernehmen.

Begründung

Die beiden Trauerschwäne Victoria und Albert haben nicht nur während der Landesgartenschau Besucher angelockt, sondern sind über diese Veranstaltung hinaus ein touristisches Highlight der Stadt geworden. Vielmehr sind sie mittlerweile auch emotional mit der Stadt verbunden. Durch den tragischen Tod Victorias, welcher entsprechend einem dem Rat vorliegenden Gutachten durch einen Hund (mutmaßlich einen nicht angeleinten Hund) stellt sich die Frage, wie in Bezug auf Albert weiter vorzugehen ist. Hierbei ist es aus unserer Sicht wichtig, dass die Öffentlichkeit bei einem so emotionalen Thema frühzeitig eingebunden, bzw. informiert wird. Gleichzeitig ist es wichtig, dass für Albert nach seiner Trauerphase ein geeignetes Schwanenweibchen gefunden und an den Osterbergseen angesiedelt wird. Hierfür setzen wir uns als Fraktion nachdrücklich ein. Im Rahmen dieser Planungen sollte auch evaluiert werden, inwieweit die Kosten für den Kauf eines Schwanenweibchens, bzw. die weitere Betreuung und Pflege der Schwäne für den Haushalt möglichst kostenneutral, ggfs. über einen Spendenaufruf der Stadt organisiert werden kann. Diese Themen sollten im Rahmen eines eigenen TOPs im Rahmen einer öffentlichen Ausschusssitzung besprochen und das weitere Vorgehen abgestimmt werden. Hierzu möchten wir auch die Schwanenbeauftragte, welche eine ausgesprochen engagierte Arbeit leistet und mit ihrer Sachkenntnis für die Planung einer erneuten Ansiedlung eines Schwanenweibchens, sowie Verpaarung dieses Weibchens mit Albert, besser einschätzen kann, als wir. Diese Expertise möchten wir im Sinne eines besonders tierschonenden und tierschutzgerechten Verfahrens nutzen.

 

Mit freundlichen Grüßen

David Artschwager

Fraktionsvorsitzender